Unsere Hundeleidenschaft hat uns vor vielen Jahren zusammengeführt !
Alles begann 1976 mit Rex, dem ersten Schäferhund ohne Papiere, einfach nur so.
1985 kam Anjo vom Trienzbachtal. Mit ihm begann das Arbeiten auf dem Hundeplatz. Anjo machte 15 SchH, IPO und Fährtenhundprüfungen, er war ein Hund, der einfach nur Spaß machte.
1988 kauften wir uns die spätere Stammutter des Zwingers "von der Sonnhalde" Dixi vom Stahlberg.
1992 machten wir unseren ersten Wurf, aus dem der Rüde Aik und die Hündin Anschi hervorgingen. Beide wurden von uns ausgebildet auf SchH3 und Körklasse 1A. Aik wurde Leistungs-Landessieger Baden und qualifizierte sich somit für die Bundessiegerprüfung in Ludwigshafen. Dort machte er den drittbesten Schutzdienst und erreichte ein vorzüglich und 96 von 100 möglichen Punkten. Danach folgten noch 6 Würfe, aus denen unter anderem unsere Dunja von der Sonnhalde hervorging. Zu einigen "Welpen/Besitzer" haben wir immer noch Kontakt, d.h. sie besuchen uns zwischendurch und sind teilweise Feriengäste bei uns.
Als uns Dunja im Jahr 2003 für immer verlies, oje es war für uns so schwer, denn sie lebte ganz im Haus und war unsere Boston-Mama. Sie liebte die Kleinen von ganzem Herzen.
Unser Rudel "Grosse" schrumpfte auf Hoss und Ella, die dann ihr Rentnerdasein in vollen Zügen auslebten.
Doch im Jahr 2006 holte uns der Tod wieder ein. Im Oktober verstarb nach kurzer schwerer Krankheit unser Hoss. Wir waren unsagbar traurig und geschockt. Nun blieb uns nur noch Ella ! Doch Ella, die immer im Rudel lief, verkraftete den Tod von Hoss sehr schlecht und stellte das Fressen ein und war apathisch. Es war für uns unerträglich. Deshalb entschlossen wir uns " unsere Welpen " heimzuholen. Sie heißen Gent und Grannie. Ellas Kinder waren heimgekehrt und sie blühte wieder auf. Doch Ellas Glück war nur von kurzer Dauer und sie verlies uns im März 2008. Ella war unsere letzte ausgebildete und angekörte Zuchthündin und unser altes Mädchen. Jeder der sie kannte, kann unseren Schmerz nachempfinden.
Ach ja Bosies. Bei einem Campingurlaub im schönen Norden machten wir Bekanntschaft mit einer Boston-Terrierhündin. Da flog der Funken über und wir wurden von dem Boston-Virus infiziert. Claudi träumte schon lange von einem "Kleinen" für die Couch. Dank Internet informierten wir uns über die Rasse und haben für uns nur positives entdeckt. Wir hatten unsere Rasse gefunden.
Im Jahre 2001 zog dann Bud bei uns ein. Dunja, Hoss und Ella waren begeistert von der Plattnase. Nachdem dann 2003 unsere Up to date Imposing Mimi und ein Jahr später die Up to date Jule dazukamen, waren die Weichen in Richtung Zucht gestellt. Wir ließen uns den Zwingernamen "Victory Lane" beim 1.CBD und der FCI schützen und im Februar 2005 erblickte der erste Boston in Sennfeld das Licht der Welt.
Familienidylle im Murnauer Moos
Alle Neune ( Fotograf Kurt Stein )
In Adelsheim-Sennfeld, einer sehr ländlichen 1200 Seelen-Gemeinde zwischen Würzburg und Stuttgart ist unsere Heimat. Hoch außerhalb über Sennfeld, genauer genannt Sonnhalde befindet sich unser Wigwam auf 32 ar Grund, umgeben von Wiesen, Wäldern und Feldern für uns unser Paradies.
Wir sind halt eine große Familie und leben unseren Traum !!!
Claudi und Manne
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PS: Es gibt nichts belebenderes als ein Bad in unserer Boston-Meute... und noch was zum schmunzeln :-)
Es bleibt nie bei einem Boston – seien wir doch mal ehrlich…
Einer ist gar nichts – ein zweiter muss her,
ein dritter ist einfach – ein vierter nicht schwer.
Ein fünfter erfreut dich, mit einem sechsten wird`s geh`n.
Ein Haus voller Boston`s macht das Leben erst schön!
Warum nicht noch einen – du traust dich, nicht wahr???
Sie sind wirklich bezaubernd – aber mein Gott – all das Haar…
Sabbermäuler in der Küche – das findest du nett?
Sie hören aufs Wort und sind gar kein Problem
und wenn`s noch einer mehr ist – es wird schon noch geh`n!
Die Möbel sind staubig – die Fenster nicht klar,
der Boden ist schmutzig, das Sofa voll Haar!
Der Haushalt, er leidet und kommt viel zu kurz
Schlammpfotenspuren sind unseren Lieblingen schnurz…
Zeit wird sich schon finden für Besen und Mop…
Es gibt kaum ein Limit – den Himmel sei Dank!!!
Ihre Zahl zu verringern? Der Gedanke macht krank
Ein jeder ist anders – du weißt, wer da bellt.
Ist das Futter auch teuer und der Tierarzt will Geld…
Die Familie bleibt weg, Freunde lassen dir deine Ruh,
du kennst nur noch Leute, die so leben wie du!
Die Blumen sind tot – der Rasen ist hin…
Das ist der Trott – bald ist man bankrott!
Ist es das wirklich wert? Was machst du da bloß?
Doch da kommt dein Liebling – legt dir den Kopf auf den Schoß…
Sein Blick wärmt dein HERZ und um nichts in der Welt
gäbst du einen her – was bedeutet schon Geld???
Die Winter sind nass, dass es einen oft graut,
alle Boston`s sind schmutzig – die Böden versaut.
Viele Tage sind grässlich – manchmal schreist du im Haus,
denn die Hunde auf dem Sofa – sie wollen nicht raus!
Die Boston`s die Sorgen…
Die Arbeit, die Spannung, die Gedanken an morgen…
Es muss wohl was wert sein, und es muss dir was geben,
denn sie LIEBEN dich alle, die BOSTONS in deinem Leben!
Alles ist verändert – nichts ist mehr gleich:
Doch du LIEBST deine BOSTONS und deine SEELE ist REICH!